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Unterrichtsversorgung wird besser

Veröffentlicht am 21.10.2014 in Landespolitik

Roboter als Unterrichtshilfe

Runder Tisch Berufliche Schulen in Hohentwiel-Gewerbeschule

Welche Herausforderungen müssen die beruflichen Schulen meistern? Darüber diskutiere die Staatssekretärin im Kultusministerium, Marion von Wartenberg, am runden Tisch mit Vertretern der beruflichen Schulen im Landkreis, zu dem der Landtagsabgeordnete Hans-Peter Storz eingeladen hatte. Deutliche Verbesserungen gebe es in der Unterrichtsversorgung berichte die Staatssekretärin, die seit März 2013 im Amt ist.

Betrug das Unterrichtsdefizit im Schuljahr 2010/11 noch 4,4 Prozent, sank es kontinuierlich auf 2,2 Prozent ab. Über 1026 neue Lehrkräfte unterrichten seit Schuljahresbeginn an den beruflichen Schulen im Land. „Klare Fortschritte“ erkannte daher auch der Geschäftsführende Schulleiter der beruflichen Schulen im Kreis, Manfred Hensler und bedankte sich bei Regierung und dem Abgeordneten Hans-Peter Storz für ihren Einsatz. Doch die Wünsche der Schulen und von der Elternbeiratsvorsitzenden Daniela Aberle-Heinen waren eindeutig: „Berufliche Schulen müssen die gleichen Zusatzangebote machen können wie die anderen Schulen auch“.

Eine neue große Herausforderung sei die Unterrichtsversorgung von jungen Flüchtlingen. Mit 200 zusätzlichen Lehrerstellen habe das Land schnell auf den Bedarf reagiert, so von Wartenberg und könne viele der sogenannten VABO-Klassen neu anbieten. Die pädagogischen Anforderungen in der Betreuung dieser Zielgruppe seien immens, doch es sei schwierig, geeignete Lehrkräfte dafür zu finden, sagte der Leiter des Berufsschulzentrums Stockach  Karl Beirer. Hier kündigte die Staatssekretärin schnelle Hilfe des Landes und Übergangslösungen an.

Die neuen Bildungspläne setzen stärkere Schwerpunkte auf die Berufsorientierung in allen Schularten, besonders in den Gymnasien. Dort wird es ab Klasse 7 das Schulfach Wirtschaft geben, das besonders die Aufgabe hat, berufliche Praxis in den schulischen Alltag zu integrieren. Diese Konzeption findet auch den Beifall der Wirtschaft, wie der stellvertretende Hauptgeschäftsführer der Handwekrskammer, Raimund Kegel, bestätigte.

Veränderungen stehen dem sogenannten Übergangsbereich der beruflichen Schulen bevor, der 37.000 Jugendliche aufnimmt, die noch keinen Ausbildungsplatz gefunden haben. „Zu viel“, meint nicht nur die Staatssekretärin. Daher habe das Bündnis für Ausbildung, in dem die Landesregierung mit den Wirtschaftskammern –und verbänden, der Agentur für Arbeit und den Gewerkschaften zusammenarbeite,  gemeinsam ein Reformprogramm entwickelt. Angebote wie das Berufsvorbereitungsjahr sollen zum Programm Arbeitsvorbereitung dual entwickelt werden, in dem den Schülern regelmäßige Betriebspraktika garantiert werden.

„Die beruflichen Schulen sind durchlässig“, betonte die Staatssekretärin. Sie bieten viele Wege über die Ausbildung zur Hochschulreife. Der Meisterbrief werde ebenfalls den Zugang zum Hochschulstudium eröffnen.  

 

 

Homepage Hans-Peter Storz, SPD-Landtagsabgeordneter für Singen, Hegau, Stockach

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