Einladung zum Neujahrsempfang 2025
Adventsstand der SPD Radolfzell
Heute ist der sog. "Europäische Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung“.
SPD Radolfzell diskutiert über Ukraine Krieg
Krieg in der Ukraine - Gespräch mit Dr. Lina Seitzl MdB
Bestürzt über BCS-Schließung – SPD Radolfzell solidarisch mit Belegschaft
Wahlen
Trotz eines engagierten Wahlkampfs gelang es der SPD im Kreis Konstanz und ihrem Abgeordneten Peter Friedrich nicht, sich gegen den Bundestrend zu stemmen. Wie im Bund verlor die SPD 11 Prozentpunkte der Zweitstimmen und erreichte im Kreis nur noch 18,9 Prozent. Verloren hat auch die CDU, die nur noch auf 31,9 Prozent kommt, ein Minus von 5,2 Prozentpunkten. Zweitstärkste politische Kraft wurde nach Zweitsitmmen Birgit Homburgers FDP, die mit 21,3 Prozent einen Rekortwert erzielte. Leicht verbessert haben sich gegenüber 2005 die Grünen. 6,7 Prozent der Wähler im Kreis setzten auf die Linke.
Für schwarz-gelb ist Atomstrom eine Übergangstechnologie, sagen Andreas Jung (CDU) und Birgit Homburger (FDP) verharmlosend. Doch der Atomausstieg wäre bei einer schwarz-gelben Regierung vom Tisch. Darauf machte dieses Atom-Team eindringlich aufmerksam. Die Wähler im Kreis Konstanz wissen: Wer mehr Atommüll produziert, kann nicht glaubwürdig gegen das Schweizer Endlager in Benken protestieren.
In den letzten Tagen vor der Bundestagswahl mobilisiert die SPD im Kreis Konstanz mit voller Kraft alle ihre Anhänger. Den Startschuss zur Schlussoffensive gab ihr Kreisvorsitzender Peter Friedrich auf einer Kundgebung in Radolfzell. Es gebe eine Mehrheit in Deutschland, die "sozialer ist als Guido Westerwelle", sagte Friedrich.
Der Abgeordnete kritisierte den Tarnkappenwahlkampf der CDU, die ihre wahren Ziele mit schwarz-gelb verschweige und verschleiere. Doch schwarz-gelb bedeute mehr Atomstrom und die Abschaffung der bestehenden Mindestlöhne und Lohndrückerei. Friedrich warb bei Anhängern der Grünen und der Linken um die Erststimme, die über den Vertreter des Wahlkreises im Parlament entscheidet.
Schon das Motto, mit dem attac, die Gewerkschaft verdi und der BUND zu einer Podiumsdiskussion der Bundestagskandidaten im Wahlkreis eingeladen hatten, machte klar: Mit ihren illusorischen Steuersenkungsversprechen wird schwarz-gelb auf diesem Abend nicht punkten können. FDP-Kandidatin Birgit Homburger erschien deshalb gleich gar nicht, Andreas Jung (CDU) versteckte diese Programmpunkte am liebsten. Unbegründet ist die Sorge nach einem schwarz-gelben Kahlschlag bei sozialen Leistungen nicht, schließlich muss der Staat aufgrund der Wirtschafts- und Finanzkrise im nächsten Jahr gewaltige Einnahmeausfälle hinnehmen. Peter Friedrich (SPD) zeigte auf, wie sozialdemokratisch geprägte Konjunkturprogramme die Wirtschaft stabilisieren. "Wir machen keine Schulden für die Banken, sondern sichern mit den Konjunkturprogrammen Arbeitsplätze", sagte Friedrich vor 100 Zuhöhrern im Konstanzer Wolkensteinsaal.
Peter Friedrich überzeugt bei der Südkurier-Podiumsdiskussion
Knapp 400 Zuschauer erlebten im vollbesetzten Unteren Konzil-Saal in Konstanz eine lebhafte Diskussion der fünf Bundestagskandidaten im Wahlkreis Konstanz. 12 Tage vor der Wahl gab es eine der wenigen Gelegenheiten, die Bewerber im direkten Vergleich zu betrachten. Als klarer Sieger ging der SPD-Bundestagsabgeordnete Peter Friedrich aus der Veranstaltung hervor: Kompetent, klar und präzise beantwortete er die Fragen des Publikums und der Moderatoren Jörg-Peter Rau und Thomas Satinsky. "Jedes Kind soll einen Platz in einer Ganztageseinrichtung oder in einer Ganztagesschule finden", gab Friedrich als sein politisches Ziel für den Wahlkreis aus.

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